DEM TOD SEINEN SCHRECKEN NEHMEN:

Die Angst vor einer Sache ist umso größer, je weniger man von ihr weiß und je weniger man sie beeinflussen kann.

Am meisten fürchten wir Menschen den Tod: Die „Katastrophe“ am Lebensende, das Ziel,

welches jeder von uns – auch gegen seinen Willen – erreicht.

ALLERDINGS: Viele Menschen, die z. B. im Rahmen einer Todesnäheerfahrung schon einmal in einem Bewusstseinszustand zwischen Leben und Tod gerieten, beschreiben den Übergang als das Schönste, was man sich nur vorstellen könne.

Sie verlieren fortan die Angst vor dem Tod und gewinnen gerade dadurch die Fähigkeit,

ihr weiteres Leben viel intensiver, unvoreingenommener und erfüllter zu leben.

Das dürfte auch der Grund sein, wieso Kulturen zu allen Zeiten Techniken entwickelten, in diesen besonderen Bewusstseinszustand zwischen Leben und Tod vorzudringen und in der Folge von dort „verändert“ zurückzukehren.

Die antiken Mysterienkulte (Tempelschlaf) sind dafür ein beeindruckendes Beispiel.

 

deutsch

english